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Mittwoch, 6. Mai 2026 um 16:24 +0200 AHA 3 Min. Lesezeit

AHA und BHA kennst du wahrscheinlich, aber hast du schon von PHA gehört?

Wie drei exfolierende Säuren wirken, einzeln und zusammen. Das Argument für sanftes, ausgewogenes Peeling.
The Peeling jar by Skencare

Du bist diesen Begriffen sicher schon begegnet: AHA und BHA. Zwei Inhaltsstoffe, die aus einer guten Skincare-Routine kaum noch wegzudenken sind. Aber was bedeuten sie eigentlich und wie wirken sie? Und wie verhält es sich mit unserem dritten neuen Helden: PHA? In diesem Artikel erklären wir, wie jede Säure für sich wirkt und, noch wichtiger, wie sie zusammen einen echten Unterschied für deine Haut machen.

Peeling: die Grundlage

Deine Haut erneuert sich ständig. Im Schnitt dauert ein vollständiger Zellerneuerungszyklus etwa 28 Tage, doch mit zunehmendem Alter verlangsamt sich dieser Prozess. Abgestorbene Hautzellen sammeln sich an der Oberfläche und werden nicht schnell genug abgestoßen. Das Ergebnis kennst du wahrscheinlich: ein fahler Teint, ungleichmäßige Textur, Poren, die schneller verstopfen, und feine Linien, die tiefer wirken als sie sind.

Peeling beschleunigt diesen Prozess. Du entfernst die Schicht abgestorbener Zellen, sodass neue Zellen sichtbar werden und deine Haut Wirkstoffe besser aufnehmen kann. Chemische Peelings wie AHA, BHA und PHA tun das präziser und gleichmäßiger als ein physisches Scrub, ohne die Haut mechanisch zu reizen.

AHA: für Glanz und Zellerneuerung

AHA steht für Alpha-Hydroxysäure. Die bekanntesten sind Glycolsäure und Milchsäure, und sie wirken an der Hautoberfläche. Sie lösen die Verbindung zwischen abgestorbenen Hautzellen, sodass diese sich ablösen und neue Zellen sichtbar werden.

Das Ergebnis ist sofort spürbar: eine glattere Textur, ein ebenmäßigerer Teint und eine Haut, die mehr Licht reflektiert. Langfristig regen AHAs auch die Kollagenproduktion an, was zu einer festeren Haut beiträgt. Wer mit leichten Pigmentflecken oder feinen Linien zu tun hat, findet in AHA einen starken Wirkstoff.

The Peeling enthält Glycolsäure mit 0,5%, bewusst niedrig dosiert, sodass du sie regelmäßig anwenden kannst, ohne deine Haut zu überlasten.

BHA: für eine tiefe Porenreinigung

BHA steht für Beta-Hydroxysäure, und in der Praxis gibt es nur eine relevante BHA in der Hautpflege: Salicylsäure. Der große Unterschied zur AHA ist, dass BHA fettlöslich ist. Das bedeutet, sie kann durch die Talgschicht in deine Poren eindringen und dort reinigen, was eine wasserlösliche Säure nicht kann.

Das macht Salicylsäure besonders wirkungsvoll bei fettiger oder unreiner Haut, aber auch für alle, deren Poren schnell verstopfen. Außerdem wirkt sie entzündungshemmend, was sie auch bei gereizter oder geröteter Haut wertvoll macht.

The Peeling enthält Salicylsäure mit 1,5%, wirksam genug für eine gründliche Porenreinigung, aber mild genug für empfindliche Haut.

PHA: peelen und hydratisieren zugleich

PHA steht für Polyhydroxysäure, und das ist die Säure, die die meisten noch nicht kennen. In The Peeling ist das Lactobionsäure, eine PHA mit einer besonderen Eigenschaft: sie peelt und hydratisiert zugleich.

Wie funktioniert das? PHA hat eine größere molekulare Struktur als AHA und BHA, weshalb sie langsamer und weniger tief in die Haut eindringt. Weniger Risiko für Reizungen, weniger Risiko für Rötungen. Gleichzeitig ist Lactobionsäure ein Humectant: sie zieht Feuchtigkeit an und bindet sie in der Haut.

Für alle, die lange dachten, Peeling sei etwas für robuste Haut: PHA ist genau die Säure für empfindliche, trockene oder gestresste Haut.

Warum alle drei zusammen wirken

The Peeling kombiniert Glycolsäure (AHA, 0,5%), Salicylsäure (BHA, 1,5%) und Lactobionsäure (PHA, 1%). Zusammen 3% Säuren, bewusst niedrig dosiert. Nicht, weil mehr nicht funktionieren würde, sondern weil die drei Säuren einander ergänzen und deine Haut nicht zwischen Glanz, Reinigung und Sanftheit wählen muss. Sie wirken parallel.

Was das im Gleichgewicht hält: vier beruhigende Extrakte, die zusammen 6% der Formel ausmachen. Centella Asiatica (2%), Allantoin (2%), Aloe Vera (2%) und Portulaca Oleracea (1,2%) sorgen dafür, dass die Haut beruhigt bleibt, während die Säuren ihre Arbeit tun. Das Ergebnis ist eine Haut, die peelt, ohne sich strapaziert anzufühlen. Keine Eingewöhnungsphase, keine Rötung am nächsten Morgen.

Peeling als Fundament deiner Routine

Ein gutes Peeling ist kein zusätzlicher Schritt, es ist die Basis. Eine Haut, die regelmäßig peelt, nimmt Wirkstoffe besser auf, sieht ebenmäßiger aus und kommt besser mit der Zellerneuerung zurecht, die sich von Natur aus verlangsamt. Genau deshalb ist The Peeling der erste Schritt von The Routine: eine reine Basis, auf der der Rest der Behandlung wirken kann.

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